Segeltörn Korfu 2012

Das erste Mal, dass Dieter eine Charter incl. Skipper bucht, weil er wegen seiner Schulter-Operation stark behindert ist.
Diese Alternative werden wir noch sehr bereuen!

1. Tag Benitsis

Es ist fast ein Jahr vergangen, dass wir nicht mehr beim Segeln waren.
Durch die Schulteroperation (Sehnenriss) unseres Skippers Dieter und der damit verbundenen Schonzeit mußte die
Stammcrew auf den gewohnten Segelurlaub verzichten.
Monika und Klaus drängten trotzdem, sodass wir nach
einer Notlösung suchten.
Deshalb beschlossen wir bei einem Eigner-Skipper einen 1-Wochentörn zu buchen.
Es ist schwierig aus dem großen Angebot im Internet eine geeignete Charter herauszufiltern. Der Eine ist
ausgebucht, der Andere zu teuer und ein Anderer macht schon per Webseite keinen sympathischen Eindruck.
Unsere Wahl fiel auf ein älteres 12-Meter-Boot mit 3 Kabinen, der Skipper heißt Xaver und von Korfu - Benitses
aus startet diese 1-wöchige Segelreise. Der abgebildete Prospekt auf der Webseite kam ausgesprochen
sympathisch rüber, die akzeptablen Kosten pro Person/Woche waren mit 380,- EUR angeboten,
zuzüglich Bordkasse - 120,- EUR pro Person.
Eine Vorauszahlung von 30% der Chartersumme ist normal, aber dass für den veranschlagten Betrag für
die Bordkasse ebenfalls eine Vorauszahlung geleistet werden sollte, machte uns schon stutzig.
In die sogenannte Bordkasse zahlen alle Crewmitglieder einen vorher geschätzten Betrag,
aus der die Nebenkosten der Charterwoche beglichen werden, wie Benzinkosten, Hafengebühren
und Verpflegung an Bord für die Crew, einschließich dem Skipper.
Am Ende des Törn's wird die Kasse abgerechnet - der Überschuß ausbezahlt.
Der Skipper begründete die Vorauszahlung damit, dass er vor unserer Ankunft bereits einkauft und wir nicht bei
unserer Ankunft damit belastet werden - sehr löblich!? Wir geben uns mit dieser Erklärung erstmal zufrieden.
Als Info zu unseren Kenntnissen haben wir "mehr oder weniger Segelerfahrung" angegeben und mitgeteilt, dass
Dieter durch eine Schulteroperation stark gehandicapt ist. Laut e-Mail-Bestätigung würde das keine Rolle spielen.

Zuhause starten wir am Samstag um 8.00 Uhr, mit unserem üblichen Gepäck - 2 Reisetaschen und Rucksack.
Klaus fährt mit seinem Auto nach München und wir nutzen den privaten Urlauber-Auto-Parkplatz "Flieger",
nette Leute, mit Bring-/Hol-Service, in Schwaig - Nähe Flughafen München.
Freundliche Begrüßung, Gepäck umladen und auf geht's zum Flughafen.
Herzliches Verabschieden, verbunden mit schönen Urlaubs-Wünschen und ein gesundes Wiederkommen.
Um 11.40 Uhr ist Boarding-Zeit. Die Maschine der Air Berlin ist nur zu einem Drittel belegt.
Wahrscheinlich deshalb fliegt die Maschine über Zürich, um noch Passagiere für Korfu aufzunehmen.
Es ist erschreckend, wie wenig Flüge nach Korfu angeboten werden, aber kein Wunder, wenn die Fluggäste fehlen.
35 Minuten dauert der erste Flugabschnitt nach Zürich. Neue Passagiere steigen zu,
dann ist die Maschine bis auf wenige Plätze ausgebucht.
Das freundliche Flugpersonal serviert Kaffee, Tee ...., Käse-, Puten- oder Salami-Sandwich.
Von uns aus könnte dieser Service auf so kurzen Strecken eingespart werden.

Durch die Zeitverschiebung, +1 Stunde, landet der Flieger um 17.10 Uhr griechischer Zeit auf Korfu.


Wir telefonieren mit dem Skipper - fragen nach dem genauen Standort und er meint:
"Laßt euch einfach zum Hafen fahren - ich seh' euch dann schon."
Mit einem Taxi erreichen wir nach 20 Minuten Benitses, den Starthafen des Segeltörn's - Kosten 25,- EUR.

Mit einem Rundblick orientieren wir uns im Hafen. Ein Pfiff lenkt unsere Blicke auf das Ende der Mole,
wo eine Person winkt. - Super Service! Als Bestätigung winken wir zurück.


Am Boot stellen wir uns kurz vor, der Skipper nimmt das Gepäck an der Reling entgegen und
deponiert es neben den Kabinenluken - wir können es dort hindurch in die Kabinen befördern.
Schuhe ausziehen, dann dürfen wir an Bord.
Unter Deck kurzer Smaltalk, die Lebensgefährtin des Skippers kommt hinzu.
Auf die Frage wo der Begrüssungssekt bleibt, meint der Skipper:  "Was wollt's ihr denn?"
Als Begrüßungstrunk gibt es Blechbrötchen für die Männer und Wasser für die Damen.
Dann verabschieden sich die Beiden ins Cafe und wir können unsere Kabinen einrichten -
Gepäck verteilen und Betten beziehen. Alles findet einen Platz in den Tiefen der Seitenfächer.
Wir haben auch mindestens 9 kg weniger Gepäck als sonst dabei.
Keine eigenen Schwimmwesten, Lifebelt, Kurspläne, GPS usw.....
Rosmarie und Dieter überziehen ihr Bett in der Bugkabine.
Monika und Klaus belegen die geräumige Heckkabine, mit eigener Toilette - ohne Fäkalientank !?

Neben der Bug-Kabine ist die angeblich einzige Toilette oder Naßzelle mit Fäkalientank
- ob überhaupt vorhanden. Gegenüber eine Kabine mit zwei Stockbetten. Als Tür dient ein Vorhang.
Hier wird zu späterer Stunde noch ein Chartergast - Andreas - einziehen.

Mit einer Schüssel kleingeschnittener Erdbeeren, etwas Zitronensaft, Zucker und einen Schuß Stroh-Rum,
die der Skipper Xaver an Bord vorbereitet hat,
schlendern alle gegen 20.00 Uhr zu dem Stammrestaurant der Gastgeber.

Es liegt ein wenig zurückgesetzt in den Gassen, abseits von der Touristenmeile. Wie üblich in Griechenland,
werden wir herzlich vom Personal und Wirt begrüßt. Das Lokal macht einen gepflegten Eindruck und ist nett
eingerichtet. Mit altem Geschirr und Uhren, es erinnert an Oma's gro?e Wohnküche. Schnell wurde der
Tisch gedeckt mit Gläsern, Wasserflaschen und bestelltem Retsina, Weißwein und Bier.
Wir teilen den Geschmack des Skippers viele kleine Vorspeisenteller zu bestellen, damit jeder von allem
eine Kleinigkeit probieren kann. Als serviert wurde, war der Tisch übersäht mit griechischen Köstlichkeiten.
2 Teller mit Krautwickerln (heißt aber auf griechisch anders!), gefüllt mit Reis und Fleisch in Zitronensoße,
lauwarm, Rote-Beete-Salat, Tintenfischsalat, Stifado - Makkaroni mit Rindfleisch und Soße, lauwarm.,
gebackener Käse Saganáki, Feta überbacken mit Paprikaschoten und Tomaten. Knoblauchbrot, Weißbrot
und Olivenöl. Letzteres ist für Monika, Rosmarie + Klaus eine Lieblingsvorspeise geworden.
Etwas Olivenöl auf einen Teller verlaufen lassen, kleine Priese
Salz dazu und dann mit dem Wei?brot tunken. Monika könnte sich, allein davon, davon ernähren.
Beim Essen erfahren wir, dass der fünfte Chartergast ebenfalls gleich eintreffen wird - solange hätten wir
auch noch warten können. So sind wir fast mit dem Essen fertig, als Andreas um 21.30 Uhr eintrifft und
beim Essen nicht mehr aus dem "Vollen" schöpfen kann.
Andreas ist Neusegler, reiste von Stuttgart an und er machte auf seine Mitsegler einen sympathischen Eindruck.
Er ist der Jüngste in dieser Runde - aber mit gestandenem Alter.

Als Nachspeise gibt es Vanille-, Schokoladeneis, mit den vom Skipper vorbereiteten Erdbeeren.
Die Kosten des gemeinschaftlichen Essen werden durch alle geteilt, Andreas mit einem Sonderbonus
wegen seiner späteren Ankunft. An Bord gibt es noch einen "Absacker".
Nach und nach verziehen sich alle in ihre Koje.
Xaver und seine Partnerin schlafen an Deck, wie sie sagen, immer, nur bei Regen schlafen sie im Salon
Na ja - wenn's schön macht.

2. Tag Syvota/Mourtos - Plataria

Monika ist in ihrem Element, hat schon früh die Pantry belegt - bereitet das Frühstück vor.
Die Vorabendgläser werden gespült und verstaut.
Andreas, Rosmarie, und Xaver legen leise vom Anlegeplatz ab, lösen zuerst die Heck-, dann die Bugleine.
Andreas steht an Land, löst auch die letzte Festmacherleine, stößt das Boot von Land ab und springt über
- an Bord. Unter Motor steuert  Andreas, zum ersten Mal am Ruder, das Boot sicher aus dem Hafen.
Nach kurzer Zeit wird der Motor abgestellt. Xaver nimmt ein Morgenbad im Meer und die Chartercrew das
erste Frühstück an Bord zu sich. Leider können wir auf diesem Boot nicht oben im Cockpit essen,
dort gibt es nur einen Mini-Tisch für 2 Personen - schade.
Von den bei früheren Törn's gecharterten "Sun Odyssey's" sind wir mit viel Platz verwöhnt. Also eine
Woche frühstücken ohne frische Morgenluft und dem Ausblick auf die Umgebung.
Der Skipper bereitet uns gebratenen Speck und Spiegeleier. Die Eier hat er von der "Eierbaronin" aus seinem
Landdomizil - schmecken wirklich hervorragend.
Eier von glücklichen Hühnern, der Dotter ist fast rot.
Eine selbstgemachte Erdbeermarmelade, die nicht nach Erdbeeren schmeckt, findet keine Abnehmer.

Absolute Windstille, also wird der Motor wird angestellt. An Deck werden die Leinen aufgeschossen, Fender am
Heckkorb befestigt und Rosmarie fährt Kurs 120° ohne Kompass, mit der "Unterwassergenua",
Richtung Syvota Inseln - Mourtos.
"Kompass brauchen wir nicht", grummelt der Skipper unfreundlich in seinen 3-Tagebart, als Rosmarie die
Abdeckhaube öffnen will. Uns kann es egal sein, aber der Ton macht die Musik! Der Kompass bleibt
auf dem ganzen Segeltörn, schön abgedeckt unter der Schutzhaube - vielleicht funktioniert er auch nicht.
Also hält sich Rosmarie an die angewiesene Bergspitze weit, weit weg am Festland, eingehüllt in die
diesige Morgenluft. Der Rest der Crew verteilt sich auf dem Schiff.
Der Skipper und seine Partnerin, die nur die Überfahrt nach Syvota mitmacht, versuchen den Crewmitgliedern
ihr vorbereitetes Mittagessen schmackhaft zu machen - Gänsekeule mit Blaukraut und Knödel.
Jeder lehnt nach dem ausgiebigen Frühstück ab. Die Beiden wärmen sich das vielgelobte Essen in der Kombüse
- riechen tut es gut - und lassen sich ihr Frühstückmittagessen schmecken.
Die Sonne strahlt vom Himmel, nördlich begleitet von einer riesigen Wolkendecke.
Das Wasser wirkt wie ein Ölteppich, nur bewegt durch die vom Boot verursachten Wellen.
Uns begegnen einigen Fischerboote, die Netze nachschleppen.
Der Skipper hat auch zwei Angelleinen ausgeworfen und hofft auf einen Fang.
Andreas wird in Knotenübungen eingewiesen und das ist für die nächste Zeit eine Hauptbeschäftigung an Bord.
Jeder macht mit, auch die, die meinen sie können es.
Mancher verzweifelt an einem Knoten, andere machen diese im Schlaf.
Leichter Wind kommt auf und abwechselnd stehen Rosmarie - Klaus und Andreas am Ruder - unter Segel.
Durch die jahrelange Erfahrung mit Wind und Segel ist der Skipper zu einem Segelflüsterer geworden, der die
geringsten Windstärken optimal zu Nutzen versteht.
Das Boot ist sicherlich mit einem besonderen Kiel ausgestattet, denn der
Skipper stellt die Segel optimal zum Wind, sodass das Boot den Kurs hält, ohne das der Rudergänger das Ruder
korrigieren muß. Andere Boote sind da bedeutend luvgieriger und würden ohne Rudereinwirkung in den Wind
schießen - also in den Wind hineinfahren, den Vortrieb verlieren und stehen bleiben.
Weit vor dem Hafen von Syvota sagt Xaver zu Rosmarie+Dieter sie sollen endlich mal den Fotoapparat weglegen,
so viel braucht man doch nicht fotografieren!?
Xaver läßt es sich natürlich nicht nehmen unter Segel in den Hafen von Syvota einzulaufen - warum hat er nicht
unter Segel angelegt? Jeder wurde vorher, zum Anlegemanöver, genau eingewiesen, was er zu tun hatte.
Klaus bedient den Anker, Andreas macht den Landspringer, Rosmarie läßt im richtigen Moment die Gangway an
Land fallen, damit Andreas an Land zuerst den Festmacher an Backbord und dann Steuerbord annehmen kann,
über den Poller legt und die Leine wieder nacheinander an Bord zurück gibt,
wo sie auf den Klampen belegt werden. Für das erste Anlegemanöver, hat alles gut geklappt.
Unsere Vercharterer verlassen das Boot, um die Crew beim Hafenmeister anzumelden und die Gebühr zu zahlen
- Gesamtkosten 2,75 EUR.

Wie wollen die Griechen auf die Beine kommen bei diesen "enormen" Anmeldegebühren.
Das Durchschreibe-Formular kosten ja mehr als die erhobene Gebühr!?
Dieter + Rosmarie entsorgen an Land die Mülltüten in die bereitstehenden Container,
sehen sich die Gegend an und machen einige Foto's.
Bei der Rückkehr treffen sie auf den Rest der Crew in einem Cafe vor unserem Liegeplatz. Ein kühler Drink,
dann wird wieder abgelegt mit Ziel Badebucht. In der ca. 1 Seemeile  entfernten Badebucht,
mit herrlich klarem türkisfarbenen Wasser, genießen alle den Badestop für eine Abkühlung.
Der Skipper verschwindet in der Kombüse und kurze Zeit spätersteigt ein angenehmer Essensgeruch
nach oben. Er hat Gulasch aus eigener Schweineschlachtung zubereitet.
Dazu Nudeln, Tomaten mit Mozzarella, was allen sehr gut geschmeckte.
SIESTA, es herrscht Ruhe an Bord. Rosmarie + Monika machen leise den Abwasch.
Der Skipper schläft im Salon, kurz darauf - Anker auf, Kursziel Plataria, dem Wohnsitz unserer Charter-Gastgeber.

In ihr gemietetes Haus sind die Crewmitglieder eingeladen - auf Kosten der Bordkasse. Die Beiden lassen die
Crew 2 Stunden allein und holen uns dann mit ihrem VW-Pickup. Dieter darf im Fahrerhaus einsteigen,
die Anderen nehmen auf der offenen Ladefläche Platz.
Die abenteuerliche Fahrt, die in Deutschland nicht einmal die nächste Straßenkreuzung erreicht hätte,
beginnt um 18.00 Uhr. Für Rosmarie, Monika, Klaus und Andreas ist die Fahrt auf der Ladefläche
ungemütlich und abenteuerlich.
Nicht abzuschätzen, was im Falle eines "Falles" passieren könnte. Der Skipper hatte darauf aufmerksam
gemacht, dass irgendwann ein großer Brombeerstrauch kommt, da sollten sie aufpassen.
Er hätte es nicht mehr geschafft den Teil, der über die Fahrbahn ragt abzuschneiden.
Warmer Wind weht den Vieren um die Nase, immer mit einem Auge auf den noch zu erwarten Brombeerstrauch.
Sie fahren immer höher einen Berg mit Weinstöcken, Gemüsefeldern und Obsthainen hinauf.
Bei einem kurzen Stop bekommt Rosmarie die Order einen Rosmarinzweig für das Abendessen abzubrechen.
Die Fahrt geht holprig weiter, da ragt auf einem Feldweg ein langer dorniger Zweig über
die Fahrbahn, der Skipper hält kurz an, ruft zum Fenster hinaus: "Jetzt kommen Dornen."
Keiner der Freiluftladeflächensitzer versteht was los ist.
Bei der Weiterfahrt schleift der Zweig am Fahrerhaus vorbei, schlägt dann heftig über die Ladefläche und trifft
Klaus ins zur Seite gedrehte Gesicht. Klaus blutete an einigen Stellen im Gesicht, Hals, Ohr und der Hand,
mit der er im letzten Moment größere Gesichtsverletzungen verhindern konnte.
Ein Glück, dass er Brillenträger ist, und somit die  Augen verschont blieben. Immernoch geschockt
von dem Geschehenen erreichen wir das gemietete Häuschen mit dem kleinen Hausgarten.
Von einer bedauernden Entschuldigung an Klaus, der mit Papiertaschentüchern versucht die blutenden
Wunden zu stillen, habe ich nichts mitbekommen.
Zum wiederholten Male bedauere ich jetzt, am erst zweiten Tag, dass wir nicht,
trotz meiner Schulterbeschwerden, selber gefahren sind.

Unterhalb des kleinen Hausgartens, die "Schweinezuchtstation", in dem ein Schwein die letzte Schlachtung durch geschickte
Flucht überlebt hat. Es grunzt nun die Neuankömmlinge an.
Die Gastgeber haben einige Umbauarbeiten an ihrem Miethaus
durchgeführt.
Dusche mit Toilette und Waschraum im Außenbereich, schön und zweckmäßig gemauert,
ein kleines
Steinbackhaus und das Nebenhaus-Dach neu gedeckt.
Wie uns erzählt wurde, ist dafür auf längere Zeit die Miete erlassen. Eine mit Weintrauben behangene Pergola
schützt den Essensbereich mit dem bereits gedeckten Tisch vor der Abendsonne.
Die Crew wird mit erfrischenden Getränken versorgt. Der entzündete Kohlegrill wird nach einiger Zeit mit
Hühnerfleisch belegt, dazu kommt grüner Salat, Kraut, Karotten-Salat, Brot, RosÈ, Wasser und Bier auf den Tisch.
Auch der Gastgeber trinkt Wein - zu viel??
Große Bedenken kommen auf, denn er ist der Fahrer zum Schiff. Die Gastgeber meinen, der Pickup kennt den
Weg schon alleine, der Fahrer alle Schleichwege und es sei noch nie etwas passiert - sehr beruhigend.
Die Crew will zu Fuß zum Schiff zu gehen. Keiner setzt sich richtig durch.

So fahren wir mit Bedenken in's Tal zum Boot zurück. Je mehr Dieter ihn zum Langsamfahren ermahnte,
desto schneller fuhr er. Um ihn nicht noch mehr Anlaß zu geben, schneller zu fahren, schwieg er.

Auf der Ladefläche wurden die vier Anderen ganz schön durchgeschüttelt.Der abendliche Fahrtwind war zwar
angenehm, aber die Knochen spürten die Stoßdämpfer des 25 Jahre
alten Pickup.
Heil sind wir im Hafen, am Boot angelangt.

Unser Fahrer verabschiedete sich, um die Nacht zu hause, im eigenen Bett zu verbringen. Die Durchgeschüttelten
genehmigten sich noch einen Erholungsschluck. Nachdenklich, hing jeder den Eindrücken und Erlebtem der
vergangenen Stunden nach und äußerte sich auch dazu - na ja, ist ja gut gegangen.
Keiner hatte bei der ganzen Fahrt ein gutes Gefühl.

3. Tag - von Plataria nach Sagiada

Andreas meldet Probleme mit der Toilette im Vorschiff. Es läst sich nicht richtig abpumpen, vielleicht ist der
Fäkalientank voll!? Nicht unser Problem - das muß der Eigner klären, sobald er wieder an Bord ist.
Monika macht sich auf dem Weg frisches Frühstücksbrot zu kaufen und bringt noch Honig, Milch und Wurst mit.
Gemütlich sitzen wir am vollgedeckten Frühstücktisch und lassen es uns schmecken.
Immer wieder werden die Vorfälle vom gestrigen Tag beredet.
Nach dem Frühstück ist Abwasch schnell erledigt und alles wieder in den Schränken und Kühlschrank verstaut.
Wir warten auf die Ankunft des Skippers, der erst gegen 11.00 Uhr kommt, mit einem Korb voll mit frischem
Salat, Gemüse und Fleisch aus seiner Heim-Gefriere.
Seine Partnerin verabschiedet sich und wünscht uns noch einen angenehmen Törn. Wir empfinden es als
sehr schade, dass sie nicht weiterhin an Bord bleibt, weil sie eine sehr umgängliche, angenehme Person ist.
Wir legen ab, laut Skipper mit Kurs Richtung Festland Albanien. Dieter meldet gegen dieses Vorhaben Bedenken
an, was von ihm als Vorurteil abgetan wird: "Was habt ihr Deutschen immer gegen Albanien".
Wogegen in allen Fachzeitschriften und Hafen-Handbüchern vor unangemeldetem Anfahren von albanischen
Häfen gewarnt und abgeraten wird. Er selber erzählte uns voneiner Fahrt in einen albanischen Hafen,
wo von den Behörden, die an Bord kamen, erhöhte Gebühren von der Crew verlangt wurden.
In diesem Moment sollte erwähnt sein, dass unser Charterboot zwar unter griechischer Flagge fährt, aber der
Eigner und Skipper weder Grieche noch Deutscher ist.
Uns war nicht besonders wohl bei dem Gedanken an das angekündigten Ziel.

Regen und immer wieder Regen begleitet die heutige Fahrt - es ist für jeden unangenehm, naß und kalt.
Die Männer sind im Cockpit und am Ruder, die Damen verbringen die Zeit im Trockenen, mit schlafen,
lesen und erzählen - sie unterhalten sich über den seltsamen Humor des Skippers, der Ihnen mitteilte:
"In "Albanien" müssen die Frauen zur Anmeldung zum Hafenmeister, der erst nach einer Begutachtung
der Frauen eine Genehmigung erteilt". - Humor, nicht aus unserer Welt! -
Kurz vor unserem Ziel kreuzen wir, etwa auf Position 39° 35' N  020° 08' E, den Bereich, wo der Fluss
Kalamas (Fluss der Kinder) ins Meer strömt.
Hier färbt sich das Wasser, durch die eingeschwemmten Mineralien und Sand, in ein helles Beige, ein toller
Kontrast zu dem tiefblauen Meerwasser, was auch auf unseren Fotos gut zu erkennen ist.
Die Wassertiefe beträgt hier stellenweise weniger als 3 Meter und wird zur Küste hin schnell flacher.
An zahlreichen Stellen die noch seichter sind, sieht man langgestreckte, künstlich angelegte Muschelbänke.
Es wird vermutet, dass der Bereich des Flusszulaufes immer mehr verlanden wird.
In einem Abstand von ca. 1 Seemeile vor unserem Ziel Sagiada stoppen wir und gehen vor Anker
- Pause und Essen kochen!
Wie wir bereits vorher schon bemerkt haben, spricht der Skipper nie über seine Tagespläne, wir werden
stets damit überrascht, was vermutlich daran liegt Ziele zu wählen, wohin es der Wind günstig steht.

Der Skipper, Monika und Andreas bereiten das Mittag-/Nachmittagessen - Spaghetti mit Thunfischsoße
und Salat. Rosmarie sitzt mit einem Teller mit Spaghetti, Thunfischsoße und einer Schüssel Salat
oben unter der Sprayhood. Dort wird sie beim Essen vor dem Regen halbwegs geschützt.
Heute, bei dem bewegten Wasser, würde sie es nicht schaffen, ohne Opfergabe, unten zu essen.
Der Rest der Mannschaft genießt das leckere Essen unten im Salon.
Danach ist wieder SIESTA, bevor wir auf den Hafen zufahren.
Unter leichtem Nieselregen erreicht das Boot eine enge, gemauerte Hafeneinfahrt, Gegenverkehr würde
hier nicht funktionieren. Mittig im Hafenbecken, das laut Hafenhandbuch nicht sehr tief sein soll
- ca. 2 Meter, fällt der Anker, um Rückwärts an der Außenmole festzumachen. Die Leinen
befestigen wir an einer durchlaufenden Kette, die durch ösengebogene Armierungen geschlauft ist.

Verträumt liegt das kleine, angebliche albanische, Fischerdorf unter tiefhängenden Regenwolken. An den
griechischen Buchstaben auf den Gebäuden erkennen wir, dass der Ort, umringt von Bergen und Wasser,
nicht in Albanien liegt. Es scheint den Skipper sehr zu belustigen, uns damit "zu verarschen".
Der Himmel ist wettermäßig tief dunkelblau-grau gefärbt. Das grünwirkende Meer bildet einen seltsamen
Kontrast. Alles wirkt düster und unheimlich, es sind keine Menschen zu sehen.
Neben uns ist ein vergammeltes Fährboot festgemacht.
Der Skipper verläßt das Boot, um nach seinem Freund Dimitri zu schauen. Alles wirkt so verlassen.
Nur einige kleine Fischerboote säumen das Hafenbecken.
Auf der Ostseite sehen wir 2-3 Speiselokale, alle scheinen geschlossen zu sein. Keine Touris, keine
Einheimischen. Ein Mann in dunkler Kleidung kommt auf das Boot zu, sieht nicht gerade freundlich aus.
Schweigend geht er vorbei. Am Ende der Kaimauer ist nichts außer einer Laterne und Bachbordlicht der
Hafeneinfahrt, deshalb kommt er nach einiger Zeit wieder zurück,
um wiederum schweigend an uns vorbei zu gehen.
Es werden viele Foto's geschossen um diese Weltuntergangsstimmung festzuhalten.
Der Skipper kommt enttäuscht zurück, denn sein Lieblingslokal, bei dem er wahrscheinlich auch Provision
bekommen hätte, ist geschlossen, hat aber Ausschau nach einem geeigneten Restaurant-Ersatz gehalten.
Um 20 Uhr nützen wir einen regenfreien Moment um trockenen Fußes in das ausgewählte Lokal zu kommen.
Von 20 Tischen sind 2 besetzt. Orang-gelbes Licht von der Decke, läßt darauf schließen, dass
das Essen besser zur Geltung kommen soll, als es ist. Na ja.
An einem großen Tisch finden alle Platz und werden mit Wasser und schlechtem Weißwein versorgt.
Retsina gibt es nicht - wir trinken ja zu hause mehr Retsina, als wir in Griechenland bekommen!?
Der Skipper bestellt wieder mehrere Vorspeisenteller,nicht so viel wie voriges Mal ermahnt die Crew.
Was von: "nicht so viel" hat er wohl nicht verstanden?
Es kamen doppelt so viele Teller wie am ersten Abend auf den Tisch.
Schafskäse überbacken, Tzaziki, Schafskäsetzaziki, Sakala (Kaugummikäse, der gut schmeckt),
Salatteller, gebackene Zucchini, Oktobussisalat, Gyrosteller mit Pommes, Pommesteller, großes Steak,
2 mittelgroße Fische ohne Gräten - in Teig gebacken.
Das alles für 78,50 EUR für 6 Esser. War akzeptabel, aber wir haben schon besser gegessen.
Es regnet in Strömen, Wasser läuft durchs Lokal, der Skipper hat Angst um sein Boot, nicht ganz unberechtigt.
Für einige Augenblicke fällt der Strom in dem Lokal aus. Wir warten den Regen ab, um wieder halbwegs trocken
aufs Boot zu kommen.
Die Dunkelheit ist unheimlich. Die nur geringe Straßenbeleuchtung weist uns den Weg zum Schiff.
Nach einem kleinen Absacker an Bord fallen alle müde in ihre Kojen.

4. Tag - Syvota/Gaios

Nach dem Frühstück, legen wir ab. Der Skipper ist nicht gut drauf und gibt unklare Anweisungen,
die nur er versteht. Alle stehen ratlos an Deck und keiner weiß so recht was er eigentlich tun soll.
Klaus lichtet den Anker und Dieter fährt das Boot sicher durch die schmale Ausfahrt.
Kursrichtung Syvota, dort wird wieder Verpflegung und Proviant an Bord genommen,
den des Skippers Partnerin zwischenzeitlich besorgt hat.
Die Crew hat keinen Einfluss auf den Einkauf, die Verpflegung wird zum Teil mit Lebensmittel aus der hauseigenen
Produktion aufgestockt. Auf den Einwand der Crew etwas einzukaufen was unseren Gewohnheiten entspricht,
meint der Skipper: "Die Deutschen fressen sowieso nur Dreck!".
Kopfschüttelnd schauten wir ihm hinterher und waren nur sprachlos.

Die Strecke nach Syvota ist eine windige, aber trockene Überfahrt und der Skipper ist bei diesem Wind in seinem
Element - bei der ersten Wende schreit er plötzlich halt, halt, halt, ihr macht mir mein Boot kaputt.
Hinter dem Mast befindet sich die Salon-Luke und die Klappe steht senkrecht nach oben offen.
Als der Baum, bei der Wende, zur anderen Seite fallen will, hängt sich das Seil des Niederholers an die
offenstehende Klappe und hätte diese sicherlich bei voller Belastung beschädigt.
Die Wende wird sofort abgebrochen, die Leinen entlastet und die Klappe geschlossen.

Wer von der Crew sollte, ohne Information, wissen, dass die Luke während der Fahrt geschlossen sein muß!
Wenn er den Öffnungsweg der Luke mit einer Kette begrenzt hätte,
brauchte er kein Angst vor unbeabsichtigter Beschädigung haben - selber Schuld.

Im Hafen von Syvota ist kaum Betrieb, wir brauchen keine Fender ausbringen.
Der Skipper bereitet mit Andreas das Mittagessen vor.
Die Crew hat Ausgang und so schlendern anderen Vier durch die schönen Gassen von Mourtos.
In ca. 2 Stunden soll es weiter gehen. Wieder am Hafen angekommen, setzten wir uns auf ein kleines Bier
bzw. Cappucino in eines der Lokal am Kai. Dort werden wir auf's Freundlichste von einem Ober begrüßt.
Restaurantname "Bamboo Place" - bitte merken.
Es stellte sich bei einem Gespräch mit ihm heraus, dass er 2 Jahre in Stuttgart gearbeitet hat.
Wir bestellen 3 Cappuccino, 1 Bier und plötzlich steht der Chef des Hauses an unserem Tisch, um uns persönlich
mit einem Spezialgetränk zu begrüßen - in einem Schnapsglas 2 cm Kaffee mit Milchschaum und einer Prise
Zimt - nicht nur -  der Rest des Rezeptes wurde nicht verraten.
Es schmeckte hervorragend - Spezialgetränk des Hauses.
Ein Teller mit Tomaten, Oliven, Salatgurke und Schafskäse wurde auch noch gereicht. So eine aufmerksame
großzügige Bewirtung haben wir noch nicht erlebt - natürlich hoffte der Wirt auf unseren späteren
Besuch zu Abendessen. Deshalb war es uns peinlich, da wir wußten in 1 Stunde sind wir wieder unterwegs.
Wir bezahlten für die gastfreundliche Bewirtung 10,00 EUR. Das Lokal kann man nur weiterempfehlen.
Schade das wir es nicht schon beim ersten Anlegen entdeckt hatten. Dort könnte man länger verweilen und
wir sind sicher, auf einer unserer nächsten Fahrten dort anzulanden.

Wer unseren Bericht liest und in Syvota angelegt, sollten dort zum Essen gehen!
Position ca. 39° 24,5' N  020° 14,3' E

Einige Meter vor uns beobachteten wir die Reinigungsarbeiten auf einem Luxusmotorboot, das angeblich dem
Manager einer internationalen Prominenz gehört.
Eine uns bekannte Schiffsglocke rief zum Mittagessen. Auf zur nächsten Verköstigung - Salzkartoffel, Schwein aus
hauseigener Haltung, kurzgebraten mit Paprikagemüse. Schmeckt auch wieder hervorragend,
trotz des trockenen Schweinefleisches. Anschließend eine halbe Stunde Siesta, dann ablegen in Richtung Gaios.
Ein Wellenritt mit bis zu 8 Kn erwartete uns, obwohl es Sonne pur gab, wehte aber ein kalter Wind.
Nach 2 Stunden war das Ziel erreicht - die nördliche Einfahrt von Gaios auf Paxos. Der Skipper fährt, um sich wieder
einmal zu beweisen, mit vollen Segeln in die Hafeneinfahrt. Kurz vor der uneinsehbaren Biegung, läßt er einholen,
natürlich kam dadurch etwas Hektik auf. Heckleinen, Fender und Anker werden klargemacht, während der Durchfahrt
durch die wunderschöne Hafenstadt, anstatt die Durchfahrt zu einem Liegeplatz in Ruhe zu genießen.
Einige Segler liegen bereits an der Promenade fest. Nach dem Taxianlegeplatz ist noch eine kleine Parkbucht frei.
Helfende Hände vom Nachbarboot, sehr nette Engländer, werden dankbar angenommen.
Wir bedanken uns und reichen ihnen 2 Dosen Bier rüber.
Backbord eben uns, längsseits am Taxi-Anleger, entdeckt Dieter ein bekanntes Boot eines Berliner Ehepaares.
Es ist schon 2 Jahre her, dass wir uns an fast der gleichen Stelle in Gaios getroffen haben.
An was sich ein begeisterter Segler alles erinnern kann, meint Rosmarie. Je länger wir miteinander sprachen um so
bekannter und vertrauter wurden die Gespräche und Erinnerungen.
Rosmarie braucht etwas länger sich zu erinnern, wie sie bestätigt, doch dann ganz vage kommt die Erinnerung.
Aber nachdem sich alle wieder erinnern - kommt eine nette Unterhaltung zustande und alle stellen sich vor.
Beim nächsten Mal wissen wir ihre Namen - Yvonne und Leo.
Die Crew bummelt durch die kleinen Gassen, entdecken das Lokal, in dem sie abends essen wollen.
Viele Zitronenbäume im Garten spenden den Gästen angenehmen Schatten.

Zwei kleine Jungs versuchten neben unserem Boot zu angeln, mit einfacher Schnur und angeklebten Brotstücken.
Jedesmal, wenn einer der beiden eine kleinen Fisch fing, jubelten sie und jedem wurde der Fang gezeigt.
Immer mehr Kinder wollten es versuchen.
10 Fische mußten daran glauben, bis sie mit ihrer gefülltenPlastiktüte nach Hause liefen.
Ein Erlebnis, auch eine Lehrstunde, ist es, anderen beim Anlegen zuzusehen - es ist wie Fernsehen.
Ein amerikanisches Boot aus Florida, mit einem jungen Pärchen, hatten große Schwierigkeiten anzulegen.
Nach einer halben Stunde hatten sie es dann doch geschafft.
Genervt, wahrscheinlich auch von den tausenden Augen die sie dabei beobachteten, verließen sie das
Schiff und verschwanden für einige Zeit.
Gegen 20 Uhr machten wir uns, voller Erwartung, auf den Weg zu dem "Zitronenbaumlokal".
Am dritten Tisch war dann der richtige Platz, beim Ersten war zu wenig Baumbewuchs
- es könnte ja Regen kommen, beim Anderen zuviele Blüten auf dem Baum.

Es war wieder ein Beweis dafür, dass zur Zeit wenig Touristen in Griechenland unterwegs sind.

Zwischenzeitlich wurde Wasser, Wein, Knoblauchbrot und Kartoffelpaste serviert. Unser sprachbegabter Skipper
bestellte, wie immer Vorspeisenteller: Tzaziki mit und ohne Schafskäse, Sardinen gebacken, Beafteki, Sakanagi
(Kaugummikäse) Fleisch am Spieß, gefüllte Paprika rot, grün, Sadinen in Essig, Knoblauch und Öl, Kalamare,
noch einmal Brot und Wein.
Eine Flasche Wein stellte der Chef des Hausen auf den Tisch, der alle mit Handschlag freundlich gegrüßt hatte.
Der Skipper gab einen Ouzo aus, der erste überhaupt in dieser Woche.
Er erzählte von seinen vielen Fahrten über die Meere und Ozeane und seinem Leben, wo auch manch unschöne
Geschichten mit tragischem Ausgang dabei waren. Wir waren nachdenklich geworden und ein wenig geschockt,
wie leichtgläubig man so über die Meere schippert und was durch Fehlplanung alles passieren kann.
So zahlten wir unsere Zeche - 98,50 EUR, inkl. dem spendierten Ouzo.
An Bord sitzen wir noch für einige Zeit zusammen, mit einem kleinen Absacker,
bis einer nach dem anderen in seine Koje verschwand.

Rezept für einen Zwischendurch-Snack:
Weißbrotscheiben mit Frischkäse (Skipper-Originalton: Dreckkram aus Amerika), Tomatenscheibe, salzen, pfeffern,
eine Sardelle und einige Kapern darauf verteilen.
Leckere "Schnittchen"-Idee!